Ein Gespräch über Erich E. Kästner - Pünktchen und Anton und Emil und die Detektive
(1 CD)
der Diwan Hörbuchverlag, Winterbach 2026
ISBN
9783949840487 Hörbuch, 15,00
EUR
Klappentext
1 CD. Dauer 66 Minuten. MinAnne-Dore Krohn spricht mit Ulrike Draesner und John von Düffel. Live-Mitschnitt. Die Geschichten von Erich Kästner sind zweifelsfrei Klassiker der Kinderliteratur - sie begeistern Leser:innen jeden Alters noch heute. Doch Kästner war nicht nur ein erfolgreicher Kinderbuchautor, sondern auch Lyriker, Romancier und Journalist. Die Nationalsozialisten verboten seine Bücher; zweimal wurde er von der Gestapo verhaftet. Kästner verstand es, mit ironischer Sprache vor dem aufkommenden Faschismus zu warnen. Im Gespräch mit der Schriftstellerin Ulrike Draesner und dem Dramaturgen und Autor John von Düffel wird es um seine ersten Kinderbücher gehen: "Emil und die Detektive" von 1929 und "Pünktchen und Anton" von 1931. Wir erleben noch einmal, wie der clevere Emil und seine neuen Freunde einen Dieb durch Berlin jagen, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Ebenfalls in Berlin leben Anton Gast und Luise Pogge, genannt Pünktchen. Obwohl ihre soziale Herkunft nicht unterschiedlicher sein könnte, entwickelt sich zwischen den beiden eine enge Freundschaft. Kästner thematisiert hier moralische Fragen zu Mut Freundschaft oder Pflichtbewusstsein. Diese von ihm bezeichneten "Nachdenkereien" sind Botschaften für junge Leser:innen - aus heutiger Sicht mal mehr und mal weniger zeitgemäß.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.03.2026
Rezensent Alexander Kosenina lauscht diesem gut einstündigen Mitschnitt aus dem Literaturhaus Stuttgart mit Freude. Erich Kästners zwei Romane nehmen Anne-Dore Krohn, Ulrike Draesner und John von Düffel laut Kosenina analytisch gekonnt in einer Art "lektürebegleitendem Oberseminar" mitnichten oberlehrerhaft, aber geistreich auseinander, wie der Rezensent versichert. Textkenntnis ist hilfreich, rät Kosenina, der über Draesners feministische Thesen zu "Pünktchen und Anton" noch nachgrübeln muss. Die Begeisterung der Moderatorinnen ist jedenfalls ansteckend, versichert er.
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