Eric-Emmanuel Schmitt

Odette Toulemonde

und andere Geschichte
Cover: Odette Toulemonde
Ammann Verlag, Zürich 2007
ISBN 9783250601081
Gebunden, 234 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Ines Koebel. Das Schicksal hat es gut gemeint mit dem Schriftsteller Balthazar Balsan, weniger hingegen mit Odette Toulemonde. Sie allerdings ist glücklich, er nicht. Drei Begegnungen braucht es, und ihrer beider Zukunft entscheidet sich völlig neu: es ist der Beginn einer zauberhaft turbulenten Liebe. Acht Erzählungen, acht Frauen, acht Liebesgeschichten, acht hinreißende Momentaufnahmen von Menschen auf der persönlichen Suche nach dem Glück. Lassen auch Sie sich von Odette erobern!

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.12.2007

Beim Rezensenten Kai Wiegandt lösen Eric-Emmanuel Schmitts Geschichten gemischte Gefühle aus. Während er sich von einigen durchaus gut unterhalten fühlt, kann er am Beispiel anderer Erzählungen, die seiner Meinung nach "konstruiert, klischiert, ganz schwach" daherkommen, nachvollziehen, warum der Autor bei der Kritik generell nicht wohlgelitten ist. Die Titelgeschichte beispielsweise illustriert dem Rezensenten, warum Schmitt für das "billige Glück, das Süßliche und die erpresste Harmonie" steht. Auch Schmitts Frauenbild findet der Rezensent fragwürdig. Doch auf der anderen Seite gesteht Wiegandt dem Autor zu, dass er recht gut mit dem Thema Täuschung umgehen kann. "Entweder wird der Leser hinters Licht geführt oder die Figuren" - und das ist seiner Meinung nach so gelungen eingefädelt, dass man manchmal auch noch ein bisschen darüber "sinnieren" kann.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.06.2007

Keine echte Begeisterung ist bei Rezensent Thomas Laux über der Lektüre dieser acht Erzählungen von Eric-Emmanuel Schmitt aufgekommen. In Bausch und Boden verdammen will er die Geschichten dann aber auch nicht. Mitunter findet er sie sogar recht unterhaltsam. Allerdings scheinen ihm die märchenhafte Züge in den Geschichten doch sehr übertrieben. Eindeutig zu viele wundersame Peripetien und Zufälle finden sich für seinen Geschmack in den Texten. Zudem kann er sich des Eindrucks nicht erwehren, der Autor wolle die "Betroffenheitsdisponiertheit" seiner Leser immer noch weiter "austesten". Außerdem hält er ihm vor, die "Goldrandverzierung" in seinen Geschichten "zu dick" aufzutragen.

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