Aus dem Englischen von Angela Praesent. Gibt es das - eine allzu glückliche Kindheit? Jemima lebt als mittleres von fünf Geschwistern in einer wunderbaren Familie: Ihr ältester Bruder Ben erklärt ihr, wie die Welt funktioniert. Mit ihrem Fast-Zwillingsbruder Jude spielt sie in innigster Verbundenheit Weltkriegsschlachten nach. Ihre eigensinnige Schwester Harriet achtet penibel darauf, dass die Speisen auf ihrem Teller sich nicht berühren, auch wenn dann die Nonnen der Klosterschule alles miteinander vermengen. Und der Jüngste, Gus, schneidet herrliche Grimassen. Der Vater der fünf ist ein verstrubbelter Schriftsteller, ein "jüdischer Cowboy" - und sie alle zusammen vergöttern die engelsgleiche Mutter. Es ist ein Familienparadies, dem Jemima nicht entkommt. Sie liebt ihre Familie bis zum Zerreißen. Als es Zeit ist, erwachsen zu werden, bleibt sie allein zurück. Je weiter die Familienmitglieder ihre eigenen Wege gehen, desto stärker löst sich die Welt der Erzählerin auf, voll selbstzerstörischer Gedanken.
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