Aus dem Englischen von Harriet Fricke, Stephan Glietsch und Torsten Groß. Elton John gehört zu den erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten. "Your Song", "Tiny Dancer" und "Candle in the Wind" sind nur einige von unzähligen Hits seiner beispiellosen Karriere. Erstmals erzählt er jetzt die Geschichte seines außergewöhnlichen Lebens und blickt zurück auf sieben Jahrzehnte voller Höhen und Tiefen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.01.2020
Rezensent Joachim Hentschel findet das ein oder andere Missverständnis aufgeklärt mit Elton Johns Autobiografie (etwa auch, dass John ein Mann des Wortes wäre, ist er nicht, geschrieben hat das Buch der Guardian-Journalist Alexis Petridis). Darüber hinaus liest Hentschel die Memoiren als letzte große Ausgabe des Rock'n'Roll-Narrativs alter Schule, auch wenn John/Petridis den Aufstieg des jungen Elton (laut Hentschel reizendster Teil des Buches) vom Leihpianisten zum Star nach Meinung des Rezensenten eher als rasanten Schelmenroman denn als wehleidiges Märchen erzählen. Bilder, Bizarres und Exzentrisches findet der Leser auch allerhand, beruhigt Hentschel.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.10.2019
Florian Balke trifft auf viel Bekanntes und Anekdotisches in Elton Johns Autobiografie. Das vom Autor "Dahingeplauderte" ist allerdings derart amüsant, gehaltvoll und bisweilen auch rührend, dass Balke das Buch verschlingt. Dabei stellt er u. a. fest, dass Elton John schon queer war, als es tatsächlich noch Mut erforderte. Die Mischung aus Massentauglichkeit und Seltsamkeit, die diesen Bildungsroman laut Balke charakterisieren, sind auch Markenzeichen des Künstlers Reginald Dwight alias Elton John, meint er.
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