Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.11.2005
Die Kunsthistorikerin Eisabeth Crettaz-Stürzel versucht mit ihrem zweibändigen Werk "Heimatstil. Reformarchitektur in der Schweiz 1896-1914" ein architektonisches Stilphänomen in der Schweiz fassbar zu machen, das verschiedene Tendenzen wie Jugendstil, Art nouveau und Reduktionsklassizismus aufnimmt und daraus die "Reformarchitektur" formt. Dass dieses diverse Schwierigkeiten berge, versucht der Rezensent Hubertus Adam aufzudecken. So sehe er neben der vagen stilistischen Fassbarkeit das Problem der zeitlichen Eingrenzung des "Heimatstils", der eine Nachvollziehbarkeit bei der Auswahl der zwanzig Beispielbauten vermissen ließe, die Crettaz-Stürzel in einleitenden Essays weiterer Kunsthistoriker vorstelle. Aber insgesamt überzeuge die Monographie durch ihre detaillierten Analysen, findet der Rezensent. Trotz mancher "Allgemeinplätze beim Beitrag zur Reformkultur", sei es der Autorin gelungen, eine "Lücke in der Architekturhistoriografie" zu schließen
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