Der Tübinger Alttestamentler Friedolin Stier (1902-1981) gilt als einer der sprachmächtigsten Bibelübersetzer. Seine Übertragung des Neuen Testaments wies neue Wege. In seinem Nachlass wurden nun bisher unveröffentlichte Psalmenübertragungen entdeckt. Eleonore Beck, seine langjährige wissenschaftliche Assistentin, hat sie gesichtet, aufbereitet, um Tagebuchaufzeichnungen ergänzt und eingeleitet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.01.2002
Nahezu euphorisch äußert sich Rezensent Alexander Kissler über diese Psalmenübertragungen. Er wünscht ihnen jeden Erfolg, lobt die "Sprachfantasie und Musikalität" des katholischen Priesters Fridolin Stier, der sich nach dem Tod seiner Tochter zunächst dem Buch Hiob und dann den Psalmen zugewandt hatte, und preist insbesondere die Wortschöpfungen von Stier. Beispielsweise "gastet kein Böser" bei Gott, zitiert der Rezensent begeistert den 1981 verstorbenen Übersetzer. Kissler findet es sehr angemessen, dass Stier, der versucht habe, die Psalmen heute nachvollziehbar zu machen, dabei nicht in Alltagssprache verfallen sei, sondern die Fremdheit des Textes betont habe.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…