Mit einem Vorwort von Robert Spaemann. Die Würde des Menschen wird immer mehr verabsolutiert, das Leben des Menschen immer mehr relativiert. Die Unantastbarkeit der "Würde" des Menschen steht heute nicht ernsthaft in Streit. Ist aber der lebendige Mensch in gleicher Weise unantastbar? Zusehends wird das Menschenleben umgedeutet vom Selbstzweck, den es unbedingt zu schützen gilt, zum verfügbaren Mittel für fremde Lebensplanungs- und Qualitätsinteressen. Die Gesellschaft in Form der öffentlichen Meinung, die Sozial- und Humanwissenschaften und nicht nur sie haben begonnen, den Wert eines Lebens zu bewerten, und haben bereits die Perspektiven entscheidend verändert: Menschenwürde und Menschenleben driften unaufhaltsam auseinander.
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