Duden: Die deutsche Rechtschreibung

Das umfassende Standardwerk auf der Grundlage der amtlichen Regeln
Cover: Duden: Die deutsche Rechtschreibung
Bibliografisches Institut Mannheim, Mannheim 2017
ISBN 9783411040179
Gebunden, 1264 Seiten, 26,00 EUR

Klappentext

Rund 145.000 Stichwörter, davon rund 5000 neu - Informationen zu Grammatik, Aussprache, Bedeutung - Empfehlungen bei Schreibvarianten - Hilfe beim Lösen von Zweifelsfällen - nach dem Stand der Rechtschreibregelungen vom Juni 2017 Und auf 140 Seiten erklären wir Rechtschreib- und Zeichensetzungsregeln, wie ein Wort in den Duden kommt, welche Wörter am häufigsten verwendet werden, wie ein Text korrigiert wird und vieles mehr.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.08.2017

Ein "Bedeutungswörterbuch" ist der Duden nie gewesen, winkt Rezensent Wolfgang Krischke ab. Doch bei all dem medialen Aufwind, der bei jeder Neuauflage betrieben wird, könnte man fast glauben, hier gehe es um mehr als um ein orthografisches Nachschlagewerk, fährt der Kritiker fort. Aber über neu aufgenommene Begriffe wie "Kopftuchstreit", "Lügenpresse" oder "Schmähgedicht" erfährt Krischke weder historisch noch semantisch allzu viel, und die korrekte Schreibweise ist ihm auch ohne Duden bekannt. Zwar liest der Rezensent den Abschnitt, der sich mit computerlinguistischen Forschungen beschäftigt durchaus mit Gewinn, aber Lesern, die ein Wörterbuch besitzen, das nicht älter als zwölf Jahre ist, empfiehlt er lieber Wahrigs "Deutsches Wörterbuch": Hier findet man die semantischen und wortgeschichtlichen Informationen, die der Duden nicht bietet, meint er.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 19.08.2017

Roland Kaehlbrandt hat offensichtlich Spaß mit der 27. Auflage des Rechtschreib-Dudens. Viele der 145.000 aus 23 Millionen Wörtern ausgewählten Stichwörtern lässt sich der Rezensent auf der Zunge zergehen: "Ersatzfahrplan" etwa, "Tüdelkram" oder "geschlechtergerecht". Andere Wörter wie "Pistenfloh" oder "voll nice" vermisst er dagegen. Dass es einige Einträge wieder in alter Schreibweise gibt, scheint den Rezensenten zu freuen ("Ketchup", "Vandalismus"). Streitbar allerdings findet er die Einführung des großen Eszett. Nach der Neuauflage ist vor der Neuauflage, denkt er sich wohl.

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