Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.04.2000
Als "einen Glücksfall" bezeichnet Elsbeth Pulver die erste Werkmonographie über den Schweizer Schriftsteller Gerhard Meier, die von der polnischen Literaturwissenschaftlerin Dorota Sosnicka stammt. Sosnicka erweise sich als "Insiderin", die die richtigen Fragen vor dem richtigen Hintergrund stellt. Meiers Poetologie, seine Sprachskepsis, die nicht-lineare Kompositionsstruktur seiner Romane, die Motive und Motivverbindungen würden einer subtilen Aanalyse unterzogen. "Bewundernswert" sei dabei, dass Sosnicka "das Unvergleichliche des Werkes" neu beleuchtet.
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