Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 04.04.2000
Als "einen Glücksfall" bezeichnet Elsbeth Pulver die erste Werkmonographie über den Schweizer Schriftsteller Gerhard Meier, die von der polnischen Literaturwissenschaftlerin Dorota Sosnicka stammt. Sosnicka erweise sich als "Insiderin", die die richtigen Fragen vor dem richtigen Hintergrund stellt. Meiers Poetologie, seine Sprachskepsis, die nicht-lineare Kompositionsstruktur seiner Romane, die Motive und Motivverbindungen würden einer subtilen Aanalyse unterzogen. "Bewundernswert" sei dabei, dass Sosnicka "das Unvergleichliche des Werkes" neu beleuchtet.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…