In Doris Konradis Roman spielt die Zeitgeschichte eine große Rolle: Juliane ist Theaterregisseurin und arbeitet an einem Stück über Ulrike Meinhof. Gleichzeitig kämpft sie mit dem Schweigen der Familie über die Vergangenheit ihres geliebten Großvaters. Doch nicht ihr, die die Wahrheit sucht, sondern ihrem Bruder gelingt es, das Geheimnis zu lüften. Justin, der mit seiner schwangeren Geliebten Nelly aus Amerika in Nellys Heimat, nach Amsterdam, zurückgekehrt ist, wird am Tage der Geburt seines ersten Kindes die Geschichte seines Großvaters erzählt.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…