Aus dem Amerikanischen von Marianne Frisch und Martin Kluger. Neunzehn Männer zerren mit Hilfe eines Kabels einen riesigen Kadaver über Land. Der Tote Vater ist ein halb-totes, halb-lebendes, teils mechanisches, weises und eitles Monster, das sich immer noch Hoffnungen macht, obwohl es längst tot ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.09.2007
Allzu viel ist es nicht, was Rezensentin Christina Hoffmann zur Neuauflage dieses Romans von Donald Barthelme aufschreibt. Möglich, dass der "konfuse und kryptische" Text sie zu sehr verwirrt hat. Zwar hilft ihr die Ironie des Autors über Anfangsschwierigkeiten hinweg, "postmodern" und "zusammenhangslos" erscheint ihr das Buch dennoch. Kaum zu glauben, dass es sie schließlich doch mitreißt, wie sie behauptet. Schwerelosigkeit jedenfalls vermittelt ihr der Text kaum, eher "bleischwere Symbolik". Da scheint auch eine möglichst geschmeidige Übersetzung nicht zu helfen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…