Aus dem Amerikanischen von Marianne Frisch und Martin Kluger. Neunzehn Männer zerren mit Hilfe eines Kabels einen riesigen Kadaver über Land. Der Tote Vater ist ein halb-totes, halb-lebendes, teils mechanisches, weises und eitles Monster, das sich immer noch Hoffnungen macht, obwohl es längst tot ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.09.2007
Allzu viel ist es nicht, was Rezensentin Christina Hoffmann zur Neuauflage dieses Romans von Donald Barthelme aufschreibt. Möglich, dass der "konfuse und kryptische" Text sie zu sehr verwirrt hat. Zwar hilft ihr die Ironie des Autors über Anfangsschwierigkeiten hinweg, "postmodern" und "zusammenhangslos" erscheint ihr das Buch dennoch. Kaum zu glauben, dass es sie schließlich doch mitreißt, wie sie behauptet. Schwerelosigkeit jedenfalls vermittelt ihr der Text kaum, eher "bleischwere Symbolik". Da scheint auch eine möglichst geschmeidige Übersetzung nicht zu helfen.
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