Herausgegeben von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kirchliche Zeitgeschichte. Bearbeitet von Gertraud Grünzinger und Carsten Nicolaisen. Die in diesem Band abgedruckten Dokumente belegen, dass die evangelische Kirche ordnungspolitischen Eingriffen ausgesetzt war, mit denen sie im nationalsozialistischen Sinne instrumentalisiert werden sollte. Im Februar 1937 setzte Reichskirchenminister Kerrl sein Verordnungswerk fort, das auf eine deutsch-christlich orientierte Reichskirche zielte. Damit stieß er jedoch auf die entschiedene Ablehnung von Heß und Rosenberg. Der Stellvertreter des Führers und der Beauftragte für die weltanschauliche Schulung und Erziehung der NSDAP sahen in der Trennung von Staat und Kirche und nicht im Synthese-Konzept die verbindliche Konzeption für die Lösung der Kirchenfrage im NS-Staat.
Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit Judith Hermann folgt den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Sie verknüpft ihr Schreiben mit seiner… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Svenja Leiber: Nelka Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden…