Mit einem Vorwort von Wolfram Groddeck. Handschriften-Faksimiles.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.10.2001
Diese Studie über das Werk 'Die Opferung' von Lorenz Lotmar ist der 'critique génétique' verpflichtet, deren Mühe nach Meinung des Rezensenten, der mit "sib" zeichnet, dreifach Früchte trage. Zum einen fördere diese Studie die Arbeitsweise des Autors zu Tage und zum anderen verdeutliche sie den Schreibprozess als Selbstdestruktion des Autors. Und drittens biete sie die Möglichkeit anhand eines Fallbeispiels die 'critique génétique' auch in der deutschsprachigen Literaturwissenschaft zu verbreiten.
Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…