Freunde und Bekannte sind fassungslos, als Dieter Moor und seine Frau Sonja eröffnen, dass sie ihr Haus in der Schweizer Postkartenidylle verkauft haben, um nach Brandenburg zu ziehen. Im Dörfchen Amerika möchten sie ihren Traum vom eigenen Bauernhof verwirklichen. Tatsächlich sind die neue Heimat, die neuen Nachbarn und das neue Leben für allerlei ungeahnte Herausforderungen, komische Missgeschicke und skurrile Situationen gut. Warum Dieter Moor dennoch sein Herz an Land und Leute verloren hat - davon erzählt er in diesem Buch.
Rezensentin Elke Eckert freut sich, dass Fernsehmoderator Dieter Moor in seinem Erlebnisbericht über sein Zweitleben als Brandenburger Biobauer "keine Klischees über 'DunkelDeutschland'" verbreitet, sondern mit "schweizerischer Gründlichkeit" das soziale Gefüge in seiner neuen Heimat beschreibt. Plaudernd und mitunter in "filmreifen Szenen" erzählt Moor von den Höhen und Tiefen, die ihm seine neue Existenz auferlegt, und erzählt zudem auch Interessantes aus der Vergangenheit seines Dorfs. Manchmal geht es Eckert zwar fast ein bisschen zu "idyllisch" und auch zu "politisch korrekt" zu, etwa wenn die Glatzen aus dem Nachbardorf vertrieben werden, doch alles in allem ist das Buch sehr unterhaltsam.
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