Von Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling, Karl Albrecht Schachtschneider und Joachim Starbatty. In eingehenden Analysen warnen die vier Autoren vor den wirtschaftlich-monetären, politischen, sozialen und verfassungsrechtlichen Folgen des Beharrens auf einem unfertigen Europa-Konzept und fordern Korrekturen, solange es noch geht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.07.2001
Anton Föllmi erklärt dem Leser in seiner kurzen Rezension zunächst, dass die Autoren vor einiger Zeit vor dem Bundesverfassungsgericht erfolglos gegen die Einführung des Euro geklagt haben. Föllmi sieht in diesem Buch nun offenbar eine Art Fortführung dieser Klage, die sich diesmal aber an die Öffentlichkeit richtet. Hauptargument der Autoren sei dabei, dass der Euro 'innere Spannungen' erhöht, weil diese nicht mehr über Wechselkursventile abgebaut werden könnten. Überall in diesem Buch, so der Rezensent, wird auf mögliche Gefahren des Euro hingewiesen, etwa auf die Risiken für Stabilität und Integration. Föllmi deutet leise an, dass er anderer Ansicht ist, insbesondere weil er der Europäischen Zentralbank durchaus zutraut, mit ihren Mitteln für ein langfristiges Wachstum in Europa zu sorgen.
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