Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.10.2007
Einen Einblick in die Positionen der Linken in der SPD findet Stefan Dietrich in diesem von Andrea Nahles und Detlev Albers herausgegebenen Band, der Denkanstöße zum Hamburger Programm der SPD gegen will, das im Oktober verabschiedet werden soll. Der Verlauf der Debatte in diesem Jahr hat für ihn verdeutlicht, dass der die Mitte-rechts-SPD ihr Übergewicht nicht wirklich nutzen konnte. Während der "Bremer Entwurf" vom Januar noch deutlich deren Handschrift getragen habe, habe sich die Programmkommission in der überarbeiteten Fassung für Hamburg die Kritik von Nahles/Albers aufgenommen. Dietrich sieht die Linke in der SPD zum einen durch einen "stärkeren Utopiegehalt" in den Zielbeschreibungen gekennzeichnet, zum anderen durch ihren "forscheren Ton". Denkt er an den ebenfalls in diesem Jahr erschienenen Band von Platzeck, Steinmeier und Steinbrück zur Programmatik der SPD, wird für ihn klar, dass die Delgierten auf dem Parteitag in Hamburg noch einiges zu klären haben werden.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…