Daniela Krien

Muldental

Ein Roman in zehn Geschichten
Cover: Muldental
Graf Verlag, München 2014
ISBN 9783862200221
Gebunden, 224 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Sie können selbst nicht fassen, was sie da tun, und doch tun sie es. Und es geht erstaunlich leicht. Halb aus Spaß, halb aus Verzweiflung setzen die Freundinnen den langgehegten Plan B in die Tat um: Sie mieten eine Wohnung und lassen sich über einen gemeinsamen früheren Freund Freier beschaffen. Das größte Glück und der tiefste Abgrund liegen immer nur eine Handbreit auseinander. So auch bei Marie, die vergeblich versucht der Erpressung durch die Stasi standzuhalten. Aber nun, an einem der heißesten Tage des Sommers, kommt es zur Eskalation. In zehn Geschichten schildert Daniela Krien Menschen, deren Hoffnungen und Pläne nach der Wende erfüllt oder betrogen wurden.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.01.2015

Freudig verkündet Rezensent Alexander Kosenina, dass unter dem Titel "Muldental" nun ein neuer Erzählband Daniela Kriens erschienen ist. Das Buch, das den Kritiker lange nicht losgelassen hat, erzähle protokollierend, nie moralisierend aber dennoch anteilnehmend von den Schicksalen ostdeutscher Bürger nach der Wende, so der Kritiker der vor allem die "existentielle Wucht" bewundert, mit der Krien ihre Geschichten entfalte. So begleitet er hier etwa Menschen, die in Arbeitslosigkeit und Alkoholismus abrutschen, ihre Identität verlieren oder im Westen Demütigungen erleben. Insbesondere lobt der Rezensent Kriens Vermögen, von diesen Schicksalen in einem ganz neuen Ton zu erzählen und sie darüber hinaus ins Allgemeinmenschliche zu erheben.
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