Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.07.2000
Einen "fruchtbaren Dialog" zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen befördert Claudia Wiesemanns Studie über die Geschichte des Suchtbegriffs, findet der Rezensent mit dem Kürzel upj. Darüber hinaus untersucht die Historikerin die Frage, wie `Sucht` sich zu den Begriffen `normal` und `pathologisch` verhält an zwei Fallbeispielen aus dem 18.Jahrhundert - und kommt zu dem Ergebnis, dass die Droge eine "trügerische Normalität" ermögliche. Ein "nicht alltäglicher" Ansatz, sich dem Thema zu nähern, lobt der Rezensent. Noch vor gut 200 Jahren war `Sucht` als Begriff unbekannt, und bis heute gibt es keine klare Definition - trotz des inflationären Gebrauchs des Begriffes. Dem versucht die Autorin auf philosophischer, medizinischer und geschichtlicher Ebene zu entgegnen.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…