Wer von uns hat sich schon einmal gefragt: "Rotkäppchen, wie geht es dir?" Wie ging es Rotkäppchen, als ihm bewusst wurde, dass der Wolf die Großmutter gefressen hatte? Als es selbst in Lebensgefahr war? Und wie ging die Geschichte weiter?"Rotkäppchen, wie geht es dir?" erzählt eine mögliche Variante. Aber nicht nur das. Es wirft auch andere Fragen auf. Wie geht es Mädchen und Jungen, wenn sie Schlimmes erleben oder mit ansehen mussten? Wie fühlen sie sich? Wie schaffen sie es, damit zu leben? Was hilft ihnen? Nicht zuletzt handelt "Rotkäppchen, wie geht es dir?" von Vertrauen. Vom Scheitern. Vom Hinfallen und Wiederaufstehen. Vom Nicht-Aufgeben.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 11.11.2020
Bei Rezensentin Sylvia Schwab stellen sich die Nackenhaare auf, so belehrend kommt dieses Buch daher, das aus dem Rotkäppchen-Märchen ein Handbuch zur Traumabewältigung macht: Immer wieder muss der große gute Bär das kleine Mädchen in seine schützende Obhut nehmen, um es mit liebevoller Fürsorge von seinen qualvollen Erlebnissen und Erfahrungen zu heilen. Doch auch wenn ihr Claudia Gliemanns Geschichte viel zu didaktisch erscheint, lobt sie ausdrücklich Regina Lukk-Toomperes nuancierte und atmosphärisch starke Bilder.
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