Herausgegeben Yvonne Meyer-Lohr. Fotos von Umberto d'Aniello. Was hat sie, was andere nicht haben? Was zog schon im 19. Jahrhundert eine Vielzahl von Poeten, Malern, Philosophen auf die kleine Felseninsel im Golf von Neapel? Warum ist sie auch heute noch der Inbegriff der Italien-Sehnsucht? Es ist ganz einfach: Magie. Der legendäre Zauber von Capri offenbart sich auf besondere Weise in diesem wunderschönen Bildband mit seinen fantastischen schwarz-weiß Aufnahmen und intelligenten und kenntnisreichen Texten. Nur zwei Insidern wie Umberto d'Aniello und Claretta Cerio kann es gelingen, ein so einfühlsames Bild von Capri zu zeichnen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.10.2007
Thomas Steinfeld ist von diesem Capri-Fotobildband höchst fasziniert und findet, dass der Fotograf Umberto D'Aniello den herben Reiz der Insel sehr viel treffender eingefangen hat als der Großteil der zahllosen Capribücher. In seinen schroffen Schwarzweiß-Aufnahmen erscheint die Insel in einem archaischen, "dämonischen" Licht und selbst die wenigen Menschen auf den Bildern werden zu Protagonisten eines "melancholisch strengen Weltzustandes" für den das karge Capri die ideale Verkörperung scheint, so der Rezensent gebannt. Die Texte stammen von der deutschstämmigen Capresin Claretta Cerio, die für den begeisterten Steinfeld geradezu prädestiniert ist, Capri zwischen armer Fischerinsel und dem Sehnsuchtsort der seit 200 Jahren dort Freiheit Suchenden zu verankern.
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