Christopher Ecker

Die letzte Kränkung

Roman
Cover: Die letzte Kränkung
Mitteldeutscher Verlag, Halle 2014
ISBN 9783954622405
Gebunden, 128 Seiten, 14,95 EUR

Klappentext

Die Bretagne zur Zeit der deutschen Besatzung: Ein Mann bewohnt in einem malerischen Fischerdorf ein Hotelzimmer. Er weiß weder, wer er ist, noch welche Aufgabe er hat, obwohl ihn die Dorfbewohner wie einen der ihren behandeln. Unklar ist auch die Beziehung zu einer jungen Frau, die ihn für ihren auf See verschollenen Ehemann zu halten scheint. Und welche Absichten verfolgen der mysteriöse Holländer oder der mit den Nazis kollaborierende Pfarrer? Alles dreht sich offenbar um ein Geheimnis, das der Mann in seinem Hotelzimmer hütet.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 19.08.2014

Christopher Eckers neuer Roman "Die letzte Kränkung" enthält wesentlich mehr, als seine hundert Seiten Umfang vermuten lassen könnten, berichtet Moritz Scheper erfreut. Der namenlose Erzähler entdeckt im Boden seines Hotelzimmers einen eigentümlichen Spalt im Holz, der irgendwohin zu führen scheint, nicht in das darunterliegende Zimmer jedenfalls, verrät der Rezensent. Überhaupt geht in dem kleinen Fischerdorf Merkwürdiges vor sich, verspricht Scheper, der allerdings vermutet, dass die eigentümlichen Figuren der Fantasie des Erzählers entspringen. Die Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit des Erzählers ziehen sich durch das ganze Buch und geben ihm einen doppelten Boden, erklärt Scheper, nie ist ganz klar, ob man sich diesseits oder jenseits der Grenze zur fantastischen Literatur befindet.
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