Christine Lehmann

Allmachtsdackel

Roman
Cover: Allmachtsdackel
Argument Verlag, Hamburg 2007
ISBN 9783886198993
Kartoniert, 316 Seiten, 9,90 EUR

Klappentext

Lisa Nerz und Staatsanwalt Richard Weber sitzen mit Bekannten im Nobelrestaurant, als ein Anruf kommt. Richards Vater, der starrsinnige Martinus Weber, hat soeben mit vierundachtzig Jahren das Zeitliche gesegnet. Richard bricht sofort auf nach Balingen und Lisa lässt es sich nicht nehmen ihn zu begleiten. Und so entfaltet sich das Panorama einer schwäbischen Familie mit erzkonservativen Akteuren - und schwarzen Schafen. Zwietracht herrschte vor allem zwischen Richards Papa und einer Kusine, die einen Bauernhof inklusive einer regional berühmten Herde wilder Kühe besitzt. Noch bei der Aussegnungsfeier ereilt die Trauernden die Nachricht, dass die Herde wieder einmal ausgebrochen ist und die Hauptstrasse blockiert. Das kam schon öfter vor und ist ein Stein des Anstoßes im wohlgeordneten schwäbischen Dorfleben. Trotz engagierter Schadensbegrenzung wird anderntags eine zertrampelte Leiche gefunden. Lisa wittert einen Fall - und sticht ins Wespennest!

Im Perlentaucher: Rezension Perlentaucher

Um eine Figur wie Lisa Nerz, ein, zwei Nummern größer als das gewöhnliche Leben, glaubwürdig zu gestalten, muss eine Autorin schon was können, sehr viel mehr jedenfalls als die große Mehrheit all der lokalkoloritversessenen Regionalkrimiproduzentinnen und -produzenten, die die ahnungslose Vermutung, dass einen Krimi noch jede/r zustandebringt, Buch für Buch eindrucksvoll widerlegen. Und tatsächlich kann Christine Lehmann viel mehr...
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