Wo auf der Welt wird am besten gekocht? Und wo am interessantesten gegessen? Christian Seiler probiert alles. Er berichtet aus der Spitzengastonomie, vom Marktstand und von der Feuerstelle. Die Welt ist seine Speisekarte, "Alles Gute" sein Programm. Mit vielen Rezepten und Empfehlungen zum Nachreisen und Selberprobieren. Von A wie Adelaide bis Z wie Zürich.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.2019
Jakob Strobel Y Serra bekommt Appetit und gute Laune beim Lesen von Christian Seilers Ausflügen in die Gastronomie von Adelaide bis Zürich. Was der umtriebige Autor auf seinen "Raubzügen" in Spelunken, Sternerestaurants und Straßenimbissen isst, trinkt und erlebt, findet der Rezensent vor allem deshalb lesenswert, weil dieser Feinschmecker gar keiner ist. Seiler nämlich isst alles und rümpft nie die Nase, so Strobel Y Serra verblüfft. Die Lust an der Schlemmerei jeder Art überträgt sich allerdings auf den Leser, versichert der Rezensent. Dafür sorgt nicht zuletzt Seilers unangestrengter Plauderton, meint er.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.10.2019
Mit viel Vergnügen und ein bisschen Irritation hat Rezensent Hans Gasser dieses Buch gelesen. Genossen hat er die vielen Texte darüber, wie und wo und was der Autor gegessen, manchmal sogar gefressen hat. Wie er sich durch die Welt bewegt, welchen Leuten er begegnet und was er selber gerne kocht, wird hier mit "stilistischer und kulinarischer Pointiertheit" geschildert, die ihresgleichen kaum kennt, findet er. Manchmal allerdings erschreckt ihn, dass alles zur Speise wird, alles nur Geschmack und Genuss ist. Und dennoch - bis auf die wenigen Speisen, die auch mal richtig fies geschmeckt haben, Stichwort Mikrowellen-Käsespätzle - verwöhnt dieses Buch alle Reise-, Sprach- und Nahrungsgenießer, findet der lobende Rezensent.
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