Catherine Pozzi

Die sechs Gedichte

Les six poemes. The Six Poems
Steidl Verlag, Göttingen 2002
ISBN 9783882438215
Gebunden, 84 Seiten, 27,00 EUR

Klappentext

Ins Deutsche übertragen und mit einem Essay versehen von Friedhelm Kemp, ins Englische von Howard Fine. Nur sechs Gedichte hielt die Schriftstellerin Catherine Pozzi am Ende ihres Lebens für würdig, veröffentlicht zu werden. "Ich möchte, dass man sie als Büchlein herausgebe; auch Sappho hat nicht mit mehr Versen die Zeit überdauert." Sechs Gedichte sind die Essenz von Catherine Pozzis lyrischem Schaffen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.03.2003

Harald Hartung würdigt in seiner Besprechung des dreisprachigen Bandes mit sechs Gedichten das vielfältige Lebenswerk der Lyrikerin, die die Gedichte nach dem Ende ihrer Beziehung zu Paul Valery zwischen 1926 und 1934, ihrem Todesjahr, schrieb. Der Rezensent meint, die Verse seien nicht nur "groß gedacht und hoch stilisiert", sondern demonstrierten mit ihrem "lapidaren Titel" auch den hohen Anspruch der Autorin. Dem Übersetzer ins Deutsche ist Hartung für die Anmerkungen zu den meist "hermetischen" Gedichten dankbar, auch wenn er einräumt, dass auch dieser es bei "Andeutungen" bewenden lassen muss. Schwärmerisch wird Hartung bei dem letzten der sechs Gedichte, das kurz vor dem Tod Pozzis entstanden ist und das, wie er preist, in einem "wunderbaren 'Je ne sais pas' endet".
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