Das Lehrbuch ist eine soziologisch orientierte Darstellung der wichtigsten Begriffe, Konzepte und Positionen, die mit dem Thema Integration, speziell der Integration von Einwanderern in die deutsche Gesellschaft, verbunden sind. Die theoriebezogen angelegte Untersuchung hat den Anspruch, die konzeptionellen Lücken und Mängel im Integrationsbegriff schließen zu helfen, um so zu einer gesellschaftlichen Selbstverständigung in einer der Zukunftsfragen unseres Landes beizutragen. Das Buch richtet sich an Studierende gesellschafts- und geisteswissenschaftlicher Fächer ebenso wie Lehrer, Erwachsenenbildner, politische Akteure und Mandatsträger, Beschäftigte der öffentlichen Verwaltung, Menschen, die mit Einwanderern und Problemen der Einwanderung zu tun haben sowie an alle, die sich für dieses Thema interessieren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2011
Frank Decker hat Berthold Löfflers Buch über "Integration in Deutschland" mit Gewinn gelesen. Erhellend findet er die Darstellung der unterschiedlichen normativen Positionen in der Integrationsdebatte zwischen Assimilation und Multikulturalismus. Er hebt hervor, dass der Autor seine assimilatorische Position nicht verhehlt. Der Politikwissenschaftler unterscheidet sich allerdings im Tonfall nach Ansicht Deckers deutlich von Autoren wie Thilo Sarrazin. Er lobt die Klarheit der Argumentation und die gute Lesbarkeit des Buchs. Auch wer die Kritik des Autors am faktischen Multikulturalismus nicht teilt, wird nach Einschätzung Deckers von der Lektüre des Buchs profitieren, ermöglicht es doch ein "besseres Verständnis des Integrationsthemas".
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