Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.10.2000
Ohne sich sonderlich auf das Reizthema "Hellinger" einzulassen, beschreibt Tilman Moser dieses neue Buch des ehemaligen Ordensgeistlichen als Variation zum Thema "andächtig, gesammelt, demütig". So nämlich soll ein Therapeut sich mit seinen Patienten befassen. Moser erwähnt zwar, dass Hellinger vielen "arrogant und dogmatisch" erscheint, springt dann in seiner kurzen Besprechung aber schnell zum auch ihm längst bekannten Kern des Hellinger`schen Systems: viele Menschen sind psychisch und emotional an "verschwundene Menschen" gebunden, müssen sich durch stellvertretende Gegenüberstellung neu verstricken und dann erlösen. Das Buch, so Moser, enthält Widerholungen, was ihn aber offenbar nicht gestört hat. "Positive wie negative Faszination", schreibt er, geht von diesem Mann aus. Seine Bücher- und Videoliste, klärt Moser zum Schluss auf, umfasst alleine sechzehn Seiten.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…