Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.06.2000
Als "wohltuend unaufregte Betrachtung" der Meditations-Szene bezeichnet der Rezensent mit dem Kürzel "LL" das Buch von Almuth und Werner Huth, in dem sie sich kritisch und "mit dem spröden Charme eines Lehrbuchs" mit dem Angebot an Meditationslehren befassen, die im Westen oftmals fehlerhaft adaptiert werden. Der Rezensent sieht dieses Buch als Anzeichen dafür, "dass nach der Hochkonjunktur des New-Age-Irrationalismus in den letzten Jahrzehnten [?] eine wieder kritischere Gegenbewegung einsetzt." Zwar betrachtet der Rezensent die "christlich inspirierten Wertungen" der Autoren mit kritischer Distanz, merkt aber an, dass sie über psychotherapeutische Erfahrungen verfügen, die dem Buch zugute komme.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,…