Klappentext
Nantucket im Jahre 1796. Die verwitwete Laurel bekommt überraschend Besuch von ihrer Jugendliebe Will in Begleitung seiner jungen Braut. Sie sind auf dem Weg nach Barbados und bleiben über Nacht. Während alle schlafen, durchsucht Laurels Sohn Wills Sachen und findet alte Liebesbriefe. Am Morgen darauf ist Will ohne Vorwarnung verschwunden, er hat nur ein Bild hinterlassen, das ein Rotkehlchen zeigt, an dessen Bein ein himmelblaues Band gebunden ist. Zweihundert Jahre später taucht das rätselhafte Bild wieder auf. Ein Maler versucht seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info)
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 31.01.2026
Zwei miteinander verknüpfte Geschichten erzählt der große Autor Ben Shattuck in diesem Band laut Rezensentin Manuela Reichart. In der ersten bekommt eine verheiratete und nicht allzu glückliche Frau Besuch von einem Mann, einem Maler, den sie einst geliebt hat. Er geht wieder, lässt aber ein Bild zurück, das in der zweiten Geschichte eine Rolle spielt. Die dreht sich um einen jungen Mann und die Kuratorin eines Museums. Reicharts Kritik besteht zu weiten Teilen aus einer Inhaltsangabe, sie hebt jedoch einige schön lakonische Sätze Shattucks hervor und freut sich darüber, wie die Geschichten ihr Einblick geben in das Innere der handelnden Figuren. Ein tolles Buch über Trauer und ein starkes Stück Literatur, so das Fazit.
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