Das Buch handelt von Gleichzeitig- und Ausschließlichkeiten, vom Oszillieren doppelter Bedeutungen, seltsamen Symmetrien, von Femininum und Maskulinum, von Sprachen zwischen Schriften und Stimmen und Bildern, von Dingen, die gesagt werden und gezeigt, und solchen, die sich zeigen, von Räumen und Flächen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 18.04.2000
Claudia Kramatschek ist ganz begeistert davon, wie Barbara Köhler mit Geschlechtern und Geschlechterrollen in Sprache und Grammatik spielt und neue Möglichkeiten erkundet, ohne dabei ein "feministisches Klagelied" anzustimmen: Vielmehr überzeuge die Autorin durch "analytische Schärfe und Deutlichkeit" und Witz. Dabei entgeht Köhler, wie die Rezensentin findet, zwar nicht immer der Gefahr, "die Grenze zum Nonsense" zu überschreiten. Es lohne aber auf jeden Fall, bei diesen äußerst poetischen Texten, ganz genau hinzuhören.
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