Axel Roch

Claude E. Shannon

Spielzeug, Leben und die geheime Geschichte seiner Theorie der Information
Cover: Claude E. Shannon
gegenstalt Verlag, Berlin 2009
ISBN 9783981315608
Gebunden, 256 Seiten, 34,00 EUR

Klappentext

Eine Geschichte der Informationstheorie des amerikanischen Mathematikers Claude Elwood Shannons (1916-2001).

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 23.06.2010

Auf Axel Rochs Buch über den Mathematiker und Informationstheoretiker Claude E. Shannon hat man gewartet, meint der Medienwissenschaftler Bernhard Dotzler. Der Autor ist bereits als Mitherausgeber der Schriften Shannons hervorgetreten, lässt der Rezensent wissen. Er äußert sich positiv zu vorliegendem Werk, lobt es als "klug recherchiert" und erkenntnisfördernd, wiewohl er auch etwas ominös anmerkt, Roch gebe sich mitunter "etwas sehr von sich eingenommen". In seinen Augen ebenfalls zu kritisieren ist das Lektorat dieses Buches, auch wenn Dotzler hier nicht konkreter wird. Der Rest seiner Kritik wendet sich dann aber ganz Shannon zu, der als genialer Begründer der modernen Informationstechnik erst spät im Leben zu Ruhm kam und dessen Unauffälligkeit in der Öffentlichkeit Dotzler neben persönlicher Zurückhaltung vor allem in seiner Tätigkeit für den Geheimdienst begründet sah.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.05.2010

Gut, dass es der Rezensent noch einmal sagt: Er kann die Pointen des Buches von Axel Roch für uns leider nur andeuten. So können wir sagen, siehste, für uns ist das leider auch nicht ganz zu verstehen. Und müssen das Buch lesen. Wie clever von Christoph Albrecht! Rochs Dissertation, pardon, mathematisch-technische Kriminalgeschichte legt er allen Technikbegeisterten, philosophisch Interessierten ans Herz. Gewinn und Vergnügen zieht Albrecht aus dem (aus entsprechenden Archiven besorgten) Bildmaterial, aber vor allem aus der Engführung von Informationstheorie (Vorratsdatenspeicherung) und Atomraketen. Shannon war nämlich ein Informationstheoretiker, der vor allem auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik arbeitete. Rezensent Albrecht gibt sich Mühe zu erklären, wie das alles zusammenhängt. Aber mitten in der Rezension möchte man zum Buch greifen, um Shannons Theorie über kleine jonglierende Clowns kennenzulernen. Denn eines scheint sicher: Den Rezensenten hat das Buch schlauer gemacht.

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