Annette Dittert, Fritz Pleitgen

Der stille Bug

Reise durch ein zerissenes Land
Cover: Der stille Bug
Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2004
ISBN 9783462034004
Gebunden, 247 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Still fließt er dahin, 772 Kilometer von der Quelle in der Westukraine bis zur Mündung in den polnischen Narew. Unauffällig durchquert er freundliche Landschaften. Auf den ersten Blick macht der Bug einen mittelmäßigen Eindruck. Seine politische Bedeutung ist hingegen herausragend. Nach dem 1. Weltkrieg war er die Grenze zwischen Polen und der Sowjetunion. Dann wurdeer zur Trennlinie zwischen Hitlers und Stalins Diktaturen, und heute ist er der Grenzfluss zwischen Polen und der Ukraine und damit die Ostgrenze des zukünftigen erweiterten Europa. Annette Dittert und Fritz Pleitgen haben den Bug auf seiner ganzen Länge bereist: von den Resten des habsburgischen Galizien mit der Stadt Lemberg, einer Wiege der ostjüdischen Kultur, die heute in der Ukraine liegt, bis nach Brest, von wo aus die Nazis ihren Angriff auf die Sowjetunion gestartet haben.

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