Mit zahlreichen, zum Teil farbigen Abbildungen. Seit 1946 arbeitete Hanna Jordan als Bühnenbildnerin an den Wuppertaler Bühnen und gastierte von 1958 bis 1994, neben ihren Wuppertaler Verpflichtungen, an vielen großen Theatern und Opernhäusern, u. a. in Stuttgart, München, Hamburg, Berlin und Wien. Ihrer künstlerischen Arbeit entstammen Weltentwürfe für die Bühne, die in dem reich illustrierten Band von Anne Linsel erstmalig umfassend dokumentiert werden; die vielen Zeichnungen und Figurinen zeigen die Spannweite der künstlerischen Arbeit und unterstreichen so die Bedeutung des Schaffens von Hanna Jordan für die Geschichte von Film, Oper und Schauspiel in der Nachkriegszeit. Anne Linsel stellt in ihrem Buch aber nicht nur die Künstlerin Hanna Jordan dar, sondern erzählt auch Geschichten aus einem abwechslungsreichen und bewegenden Leben einer ehemals Verfolgten, die sich bis heute als Bürgerin einmischt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.02.2007
Was sich aus diesem Buch über die eigenwillige Bühnenbildnerin Hanna Jordan erfahren lässt, berichtet Eva-Elisabeth Fischer sehr genau. So weiß sie jetzt etwa Bescheid über Jordans gespanntes Arbeitsverhältnis zu Peter Palitzsch. Für Fischer besteht der Reiz dieser Biografie in der "Mischung aus Geschichte und Geschichten" und in der durchscheinenden Form des Gesprächs, aus denen Anne Linsel ihr Material bezogen hat. Eine ästhetische-historische Einordnung von Jordans Arbeit vermisst Fischer allerdings schmerzlich, ebenso ein Register im Anhang.
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