Anna Rheinsberg

Basco

Eine Liebesgeschichte
Cover: Basco
Edition Nautilus, Hamburg 2004
ISBN 9783894014353
Gebunden, 96 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Man steigt nicht zweimal in den selben Fluss, heißt es. "Basco" erzählt die Geschichte zweier Liebender, die einander in der Jugend verloren haben. Ein halbes Leben später begegnen sie sich wieder. Magdalena hat eine Ehe hinter sich - ihr Mann hat sie gerade verlassen -, da trifft sie Basco. Auf einer Fahrt nach Spanien versuchen sie einen Neuanfang. Sie umkreist ihn, auf der Suche nach der alten Vertrautheit, nach Nähe und neuer Sicherheit. Doch Basco, der Aussteiger, ohne feste Arbeit, verweigert sich. "Ich bin die Straße", sagt er, und zeigt ihr Wege, aber kein Haus, in das sie ziehen könnten.

Im Perlentaucher: Rezension Perlentaucher

Die Erzählerin trifft einen Jugendfreund wieder. Sie werden wieder ein Paar. Jedenfalls so weit es ihnen möglich ist. Der Untertitel sagt es: es ist "eine Liebesgeschichte". Aufgeschrieben hat sie Anna Rheinsberg. Wer ihre Erzählungen kennt, der mag, wie sie Kesses und Kitschiges verbindet, wie sie springt zwischen starken Lyrismen und frechen Sprüchen. Wer das nicht mag, der liest ihre Geschichten nicht. Denn den Ton schlägt sie immer gleich auf der ersten Seite an, und sie lässt nie ab von ihm. Die Erzählerin liebt den Herumstrolcher Basco. Sie stattet ihn mit Eigenschaften aus, wie nur die Liebe sie entdeckt. "Basco" ist eine Projektionsfläche. Er ist der Mann, vom dem die Erzählerin träumt. Sie liebt, wie er sitzt und wie er steht. Sie liebt seinen Rücken und sein Gesicht, und sie liebt, was er sagt und was er beschweigt. Sie schwärmt dabei nicht, sondern sie tut so, als handele es sich um nüchterne Tatsachenfeststellungen. So verblendet ist sie...
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