Freddie und Mattis sind Freunde seit der Kita. Jetzt werden sie beide zwölf, und immer noch bringt Mattis die meisten Erwachsenen auf die Palme mit seiner großen Klappe und jeder Menge dummen Ideen. Im Gegensatz zu Mattis will Freddie eigentlich nicht im Mittelpunkt stehen. Vielmehr macht er bei allem, was Mattis so anzettelt, einfach mit - und sei es nur, um das Schlimmste zu verhindern. Am Ende hat Mattis es jedenfalls Freddie zu verdanken, dass er doch nicht von der Schule fliegt. Denn Freunde halten zusammen, immer. Findet Freddie. Oder?
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 11.03.2020
Rezensentin Kim Kindermann macht Anke Stellings Kinder- und Jugendbuch über Identität, Solidarität und die Grenzen der Freundschaft richtig Freude. Berührend und mitreißend findet sie, wie Stelling zwei dicke Freunde vorstellt und dann die Dynamik dieser Verbindung erkundet: Hier der freche, dauernd Unsinn ausheckende Matti, da der selbstlos um das Wohlergehen des Freundes besorgte Freddie. Stelling trifft den richtigen Ton, meint Kindermann, und stellt als allwissende Erzählerin genau die brennenden Fragen, die auch die Leserin hat, ohne dass die Story dadurch an Fahrt verliert.
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