Kokosnuss, Matilda und Oskar trauen ihren Augen kaum, als sie auf der Dracheninsel einen echten Wikinger treffen. Vorsichtig pirschen sie sich an ihn heran und erleben eine Überraschung: Gudröd ist gar nicht so wild und gefährlich, wie es von den Wikingern immer behauptet wird, denn er sitzt momentan selbst in der Patsche. Die Nordmannen haben Gudröd auf der Dracheninsel ausgesetzt, weil er angeblich das goldene Trinkhorn von Häuptling Erik gestohlen haben soll. Zu allem Übel wird an Gudröds Stelle der gemeine Brodir zum Unterhäuptling gemacht! Da ist doch etwas oberfaul!, meinen Kokosnuss & Co. und beschließen Gudröd zu helfen. Im selbstgebauten Drachenboot heften sie sich den Wikingern an die Fersen. Ein wildes Abenteuer beginnt ...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.11.2010
Rezensent Tilman Spreckelsen ist sichtlich kein großer Fan dieser über die Maßen erfolgreichen Reihe von Büchern für Leseanfänger. Das Ausgangsszenario ist in ihnen stets das gleiche: Auf einer Insel befindet sich das Drachenkind Kokosnuss, das Figurenausgangsarsenal wird in den Bänden durch Besuche von draußen erweitert. Diesmal verschlägt es den Wikinger Gudröd auf die Kokosnuss-Insel. Der Drache beseitigt den falschen Verdacht, in den Gudröd schuldlos geriet. Erzählt werde das, wie in der Serie üblich, als Nummernrevue. In irgendeiner Weise "originell" findet Spreckelsen all das nicht, "harmlose, gut dargebotene Unterhaltung" sei es immerhin schon.
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