Mit einer Einleitung von David Hickey. "Giant" Size is a massive visual biography of the life and career of Andy Warhol. Measuring 42cm by 32cm with 624 pages, this huge book is a chronology of the life of Andy Warhol, from the cradle to the grave, using photos and artefacts from the depths of the Warhol Archive and the Warhol Foundation as well as material from private sources.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.04.2006
Rückenfreundlich ist das nicht, meint Thomas Wagner, der seiner Besprechung dieses megaformatigen Bildbandes zum fotografischen Werk Andy Warhols eine "Phänomenologie der Riesenwälzer" voranstellt. Nachdem der Rezensent das Buch auf einen stabilen Tisch gewuchtet hat aber, fühlt er sich gut unterhalten von "Andys Welt". Grafisch ansprechend und kurzweilig findet Wagner die Mischung aus Schnappschüssen, Gemälden, Zeichnungen und Filmstills. Erleichtert fast konstatiert er, dass der Band weder das Werk erklären noch eine Lebensgeschichte darstellen will, sondern sich damit begnügt, Andy zu zeigen, mit der Mama, mit Cornflakes und mit zahllosen Berühmtheiten, und dass er "sich entfaltet wie ein Film und in dem man sich trotzdem verirren darf wie in einem Labyrinth".
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.03.2006
Eine "XXL-Hommage an Andy Warhols Werk, wie es wirklich war" erblickt Holger Liebs in diesem schwergewichtigen Band, der, wie er scherzhaft anmerkt, schon bald einige coffee tables zusammenbrechen lassen könnte. Nachdem er gründlich über Warhols Bedeutung für die Post- und Popmoderne meditiert hat, wendet er sich dem Bildband zu. Erfreut zeigt er sich darüber, dass die 624-Seiten-Bildstrecke kaum mit Wendungen aus der reichen Deutungsgeschichte Warhols aufwartet ist, sondern fast nur anekdotisches Material beigibt. Denn: "So wird die XXL-Hommage zur perfekten Mimesis des Werks." Neben bekannten und weniger bekannten Werken Warhols findet Liebs in dem Band auch zahllose Fotografien, auf denen der Popart-Künstler selbst zu sehen ist. Was ihn zu der Anmerkung veranlasst, man komme Warhol eben auch in der Überfülle an Zeitdokumenten, wie sie der Band versammele, "keinen Schritt" näher. Gerade in der totalen Transparenz seiner Produktionsbedingungen bleibt Warhol für Liebs ein Rätsel und das macht für ihn auch das "Faszinosum dieses Bands" aus.
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