Andreas Iten

Gegenlesen

Ein politischer Bericht. Roman
Martin Wallimann Verlag, Alpnach 2005
ISBN 9783908713616
Gebunden, 214 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Andreas Iten schildert in seinem Roman "Gegengelesen - Ein politischer Bericht" nicht nur eine klassische journalistische Karriere, die vom kleinen Berichterstatter aus dem Kuppelpalast, über den Posten eines Redaktors bis zum Chefredaktor führt. Vielmehr stellt der Autor den Wandel im Schweizer Journalismus seit den späten 60er Jahren ins Zentrum, der schon immer mit der Politik verbunden war.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 17.02.2006

Recht wohlwollend hat Karl Lüönd diesen Roman von Andreas Iten aufgenommen. Er würdigt den Präsidenten des Innerschweizer Schriftstellerverbands und Autor zahlreicher Romane und Sachbücher als "verdienstvollen Bildungspolitiker". Im Mittelpunkt des Romans stehen nach Auskunft Lüönds Ansichten und Innenleben eines einzelgängerischen "Chefredaktors", der bei einer wirtschaftlich bedrückten Zeitungswerkstatt aus der alten Zeit beschäftigt ist. Gespiegelt werde dabei auch ein Teil der neueren helvetischen Politik, etwa die Entstehung des Kantons Jura, das Waldsterben, der Fichen-Skandal, die Wirren um die Expo. Stellenweise erscheint Lüönd das Werk wie Schlüsselroman, insgesamt findet er Buch allerdings "eher idealtypisch angelegt". "Diese Mischung aus schnellem Urteil und Selbstzweifel, aus Story-Instinkt und Versagen, die ewige Flüchtigkeit in Anbetracht der vielen gleichzeitig drängenden Geschäfte", so das Resümee des Rezensenten, "das alles ist gut beobachtet und auf unterhaltende Weise kritisch abgebildet."
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