Mit zahlreichen Farbfotos und einer Übersichtskarte. Kaum ein Kontinent übt eine solche Faszination auf uns aus wie Afrika - der Traum von Weite, endloser Steppe, Safari, vom regen Treiben auf Basaren. Doch Afrika weckt auch die Vorstellung von Hungersnöten, Krieg und Armut. Der Fotograf Michael Martin und der Reiseschriftsteller Andreas Altmann zeigen in diesem Band Afrika, wie es heute ist - ein Kontinent der Gegensätze, lebendig und intensiv.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2002
Viel mehr als nur einen Fotoband mit Geschichten erblickt Rezensent Michael Bitala in Michael Martins und Andreas Altmanns "Unterwegs in Afrika". Mit ihrer Afrika-Reportage ist dem Fotografen Martin und dem Journalisten und Kisch-Preisträger Altmann zur Freude Bitalas nämlich eines der seltenen Bücher gelungen, "mit denen man in diesen Erdteil wirklich eindringen kann, ein Buch, das erklärt, ohne erklären zu wollen". Die Fotos von Martin preist Bitala als "ästhetisches Ereignis", die die Würde der Menschen trotz des nahezu unbeschreiblichen Elends feierten. "Jedes seiner Bilder leuchtet voller Farben, seine Motive sind immer ins rechte Licht gerückt und stilisiert", findet Bitala, "und gerade deshalb sind sie so einnehmend". Altmann hingegen verkläre nichts, er beschreibe, was er sehe, was er erlebe, was er spüre. Ohne Zynismus, aber auch ohne Romantik erzählt er in einem sachlichen, einfachen und ruhigen Ton, hält Bitala fest, und fügt lobend hinzu: "Gerade deshalb entfalten seine Geschichten so viel Kraft und Humor, wie sie nur wenige Afrika- Reportagen haben."
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