Aus dem Amerikanischen übersetzt von Kyra Stromberg. Eine der schillerndsten Persönlichkeiten im Künstlermilieu der zwanziger Jahre von Greenwich Village war die moderne Dichterin und Malerin Mina Loy, deren bilderstürmender und kosmopolitischer Freundeskreis zum Teil schon aus Paris war eine Frau wohlbekannt ist. Aber auch unbekanntere Frauen werden vorgestellt, zum Beispiel die exzentrische Dadaistin Baronin Elsa von Freytag-Loringhoven oder die romantische Dramatikerin Edna St. Vincent Millay.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.11.2001
Sie führten schon ein spannendes Leben, Autorinnen, Künstlerinnen und Exzentrikerinnen aus Amerika und Europa, die in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts unbeheizte Appartements in Greenwich Village und Harlem bezogen, ein feministisches Netzwerk aufbauten und des Abends den vielen Cafes und Kneipen der Stadt Leben einhauchten, manche ihres dort auch lassen mussten, berichtet fasziniert der Rezensent mit dem Kürzel "owd". "Crazy New York" ist nach Bänden über Frauen in Paris und Berlin der dritte Band der "Metropolia-Reihe" der Edition Ebersbach, der anrührend und bewegt vom Leben so schillernder und skurriler Frauen wie Djuna Barnes, Bessie Smith und Mina Loy erzählt, berichtet der ergriffene Rezensent. Illustriert wird die Dokumentation, ergänzt "owd", mit zahlreichen Fotografien von Man Ray und Bernice Abbott.
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