Amanda Cross

Die letzte Analyse

Ein Fall für Kate Fansler
Cover: Die letzte Analyse
Dörlemann Verlag, Zürich 2021
ISBN 9783038200888
Kartoniert, 336 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Monika Blaich und Klaus Kamberger. Als die schöne Janet Harrison ihre Literaturprofessorin Kate Fansler bittet, einen Psychoanalytiker in Manhattan zu empfehlen, schickt Kate das Mädchen zu ihrem lieben Freund und früheren Liebhaber Dr. Emanuel Bauer. Sieben Wochen später wird das Mädchen auf Emanuels Couch erstochen - mit belastenden Fingerabdrücken auf der Mordwaffe. Für Kate ist der Gedanke, dass ihr bester Freund jemanden tötet, abwegig. Aber wie seine Unschuld beweisen? Janet hatte keine Freunde, keinen Liebhaber, keine Familie. Warum sollte jemand sie töten? Kates analytischen Fähigkeiten lassen keinen Stein auf dem anderen.

Im Perlentaucher: Abschied vom Mordgeschehen

Ganz wie Harriet Vane in Dorothy Sayers "Aufruhr in Oxford" sucht auch Kate Fansler nach einem Platz für gebildete Frauen in der Gesellschaft, von dem aus sie auf Augenhöhe mit ihren männlichen Counterparts agieren kann. Cross schreibt mit einer Eleganz und Lebenserfahrung, die Ihresgleichen sucht. Ihre Romane lehren, Konvention nicht mit Moral zu verwechseln. Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 23.02.2021

Als unterhaltsame Whodunits kann Rezensentin Sylvia Staude die wiederaufgelegten Kriminalromane der Literaturwissenschaftlerin Amanda Cross empfehlen, die heute vielleicht ein bisschen retro wirken, aber einst Meilensteine des feministischen Kriminalromans waren. Ihre Heldin Kate Fansler unterrichtet ebenfalls an der Uni, sie muss in der "Letzten Analyse" einen befreundeten Psychoanalytiker vom Mordverdacht befreien. Wie pfiffig Fansler sich durch die Upper East Side bewegt, die Polizei übertrumpft und ihre Gesprächspartner schwindelig redet - "Unterbrich mich nicht" -, verfolgt die Rezensentin vergnügt.

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