Angesichts der Vielfalt der Kulturen und Religionen weist dieses Buch Wege: Wer seinem Herzen folgt, der wird in der Begegnung mit anderen Traditionen nicht irregehen, er wird spirituelle Spuren im Alltag entdecken und bei sich zu Hause sein. Der exemplarische Weg des Niklaus Brantschen entfaltet sich zwischen Ost und West, zwischen authentischer Zen-Erfahrung und Christus-Nachfolge. Entlang den Stationen einer intensiven und lebenslangen Suche in Japan und Europa begegnen wir auf sehr persönliche Weise dem großen Reichtum von Buddhismus, Zen und Christentum. Überzeugend und inspirierend erfahren wir, was unsere Zeit erfordert: eine offene Identität in einer multireligiösen Welt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.02.2003
Ein spannendes "Plädoyer für ein interreligiöses Zusammengehen" ist dieses Buch des Jesuiten und Zenmeisters Niklaus Brantschen nach Meinung des Rezensenten mit dem Kürzel "mm" auf jeden Fall. Die sehr persönlich gehaltenen Aufzeichnungen, die der Autor "einfach so mitteilt, als sei jeder einzelne Leser das Du, das den Autor unbedingt angeht" geben tiefe Einblicke in seinen komplizierten und gleichzeitig guten nachvollziehbaren Werdegang, der seinen religiösen Horizont ungemein erweiterte - so ist zumindest der Eindruck, den Brantschen auf den Rezensenten hinterlassen hat. Auf jeden Fall handelt er das Thema nicht auf einer akademischen Ebene ab, sondern "spricht direkt aus seiner Mitte heraus".
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