Aus dem Amerikanischen von Katrin Harlaß, Katja Wagner und Enrico Heinemann. In Rekordzeit entwickelte sich der Hashtag #blacklivesmatter zu einem globalen Phänomen und wurde zum Symbol im Kampf um die Rechte von People of Color und für die Vision einer neuen sozialen Gerechtigkeit. Doch Alicia Garza hat durch ihren Aktivismus erfahren, dass man für wirkliche Veränderung mehr braucht als Stimmen im Internet: eine gut organisierte Bewegung. Die Kraft des Handelns ist nicht nur die Geschichte der Blacklivesmatter-Bewegung, sondern von ganz normalen Leuten, die Aktivist*innen geworden sind, um die Zukunft neu zu verhandeln. Leidenschaftlich, versöhnlich und voller Kraft zeigt Alicia Garza, welchen Einsatz es erfordert, wenn wir zusammen die Welt verändern wollen. Ihre außergewöhnliche Geschichte ist der Beweis, dass man nie allein ist, wenn man für andere kämpft.
In diesem Buch erzählt eine der Begründerinnen der BlackLivesMatter-Bewegung ihre Geschichte, erklärt Rezensent Jens Uthoff. Laut Kritiker schildert sie überzeugend und fundiert, wie Aktivisten zu realpolitischem Erfolg gelangen können, und betont dabei vor allem, dass Begegnungen von Angesicht zu Angesicht wichtiger seien als Twitter und die multiethnische Solidarisierung eine große Rolle spiele. Der einzige Wermutstropfen für Uthoff: Weiße werden qua Schuldkriterium aus dieser Solidargemeinschaft ausgeschlossen, was er als verkürzte identitätspolitische Generalisierung interpretiert.
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