Alfred Brehm

Brehms Tierleben

Die schönsten Tiergeschichten. Ausgewählt von Roger Willemsen. Illustriert von Klaus Ensikat
Cover: Brehms Tierleben
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2006
ISBN 9783100921017
Gebunden, 952 Seiten, 39,80 EUR

Klappentext

Ob Löwe oder Lungenschnecke, Spatz oder Stachelschwein, Wanderratte, Walross oder Wombat: Brehms Tierleben ist eine Arche, auf der alle Kreaturen Platz finden. In Roger Willemsens Auswahl der schönsten Tierbeschreibungen ist Alfred Brehm als Schriftsteller und Naturforscher neu zu entdecken. Klaus Ensikats Zeichnungen ergänzen die Tiergeschichten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2006

Nicht weniger als eine sehr gründliche Rehabilitation der wissenschaftlichen Bedeutung des Alfred E. Brehm ist das Anliegen wohl nicht nur der Rezensentin Julia Voss, sondern auch dieser von Roger Willemsen vorgenommenen Auswahl aus dem noch immer berühmten "Tierleben"-Buch des Autors. So weist Voss auf die hohe Wertschätzung hin, die Brehm von Seiten Charles Darwins erfuhr; sie zeige sich, unter anderem, darin, dass kaum eine andere Quelle so oft in "Die Abstammung des Menschen" zitiert wird. Und dann erst der Erzähler Brehm! So richtig sei er, findet Voss, erst heute wieder zu schätzen, da das Erzählen überhaupt in der Verhaltensbiologie eine Renaissance erlebt. Es kommt die "geradezu erschütternde Belesenheit" des Autors dazu: Da finden sich nicht nur das Meerschweinchen und der Hund, sondern auch Plinius und Humboldt. Nicht genug damit: Hingerissen ist Voss zudem von Klaus Ensikats Illustrationen zum Band. Kein Zweifel möglich: Die Rezensentin findet diesen Band bezaubernd, ja zum Seufzen schön.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.12.2006

Nicht weniger als eine sehr gründliche Rehabilitation der wissenschaftlichen Bedeutung des Alfred E. Brehm ist das Anliegen wohl nicht nur der Rezensentin Julia Voss, sondern auch dieser von Roger Willemsen vorgenommenen Auswahl aus dem noch immer berühmten "Tierleben"-Buch des Autors. So weist Voss auf die hohe Wertschätzung hin, die Brehm von Seiten Charles Darwins erfuhr; sie zeige sich, unter anderem, darin, dass kaum eine andere Quelle so oft in "Die Abstammung des Menschen" zitiert wird. Und dann erst der Erzähler Brehm! So richtig sei er, findet Voss, erst heute wieder zu schätzen, da das Erzählen überhaupt in der Verhaltensbiologie eine Renaissance erlebt. Es kommt die "geradezu erschütternde Belesenheit" des Autors dazu: Da finden sich nicht nur das Meerschweinchen und der Hund, sondern auch Plinius und Humboldt. Nicht genug damit: Hingerissen ist Voss zudem von Klaus Ensikats Illustrationen zum Band. Kein Zweifel möglich: Die Rezensentin findet diesen Band bezaubernd, ja zum Seufzen schön.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.10.2006

Ins Schwärmen gerät Sibylle Lewitscharoff angesichts dieses Bandes mit ausgewählten Tierporträts von Alfred Edmund Brehm. Sie rühmt ihn als großartigen Erzähler, der in seinen Einzelstudien Humor, Scharfblick und Mitgefühl zeige, ohne in Sentimentalitäten zu verfallen. Dass der Autor neben seinen naturkundlichen Beobachtungen auch Märchenelemente und charakterliche Einschätzungen der verschiedenen Tiere einflicht, macht für die begeisterte Rezensentin die besondere Anziehungskraft des Buches aus. Auch für die Auswahl und das Vor- und Nachwort von Roger Willemsen hat Lewitscharoff nur Lob. Und auch der Illustrator Klaus Ensikat wird gehörig mit Beifall bedacht.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 19.09.2006

Großes Vergnügen hat Rezensentin Hilal Sezgin die Lektüre dieses Bands mit einer Auswahl von Geschichten aus "Brehms Tierleben" bereitet. Besonders der Humor, mit dem Brehms Beschreibungen von Tieren wie Waschbären, Menschenhaien, Lungenschnecken, Wüstenspringmäusen und Alpenmurmeltieren aufwarten, hat es ihr angetan. Außerdem bescheinigt sie dem Tonfall des Tierforschers großen Charme. Darüber scheint Sezgin fast ein wenig wehmütig zu werden, stammen die liebenswerten Beschreibungen doch aus einer Zeit, in denen Tiere noch nicht nach Maßgabe eines Lernmechanismus oder Reiz-Reaktions-Schemas erfasst wurden. Insgesamt hat sie Roger Willemsens Zusammenstellung seiner Lieblingsgeschichten aus "Brehms Tierleben" vollauf überzeugt. Ihr Fazit: "Ein dicker Band, in dem man endlos schmökern möchte".
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