Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn. Ai Weiwei verkörperte schon vor seiner Verhaftung den Traum von einem anderen China. Im Gespräch mit Hans Ulrich Obrist entwickelt er seine künstlerischen und politischen Überzeugungen, vor denen sich das Regime in Peking so sehr fürchtet. In fünf Interviews erzählt er von seinem Weg aus der chinesischen Isolation nach New York, von seinen ersten Begegnungen mit der westlichen Kunst und wie er im Laufe der Jahre sein Repertoire von der Zeichnung über die Skulptur und das Design bis hin zur Architektur erweitert hat. Ai Weiweis Kunst ist politisch. Dieses Buch gibt einem großen Künstler, den die chinesische Regierung zum Schweigen bringen will, die Stimme zurück.
Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…