Aus dem Amerikanischen von Eva Bonné. Ein Anwalt muss seinen jüngeren Bruder retten. Eine Story über ein zerfallendes Ehepaar, in der auch die Freunde zu Wort kommen. Ein einsamer Professor, der auf einen erzählbegabten Handwerker trifft. Nach seinem Roman "Mister Peanut" erzählt Ross Geschichten aus dem amerikanischen Alltag.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.05.2012
So lebensnah, überraschend und uneitel müssen Geschichten erzählt werden, meint Rezensent Oliver Jungen, der genau diese Eigenschaften in der nun gelungen übersetzten Erzählsammlung "Ladies & Gentlemen" des in Nashville geborenen Autors Adam Ross gefunden hat. Entspannt, pointenreich und mit nur wenigen Worten lasse Ross Szenarien entstehen, die meist von Gewalt und Tod, vor allem aber von der Einsamkeit seiner Protagonisten handeln, so der Kritiker, der hier etwa einem jüdischen Jungen beim Prozess des Erwachsenwerdens folgt oder einen erfolglosen Herumtreiber beim Scheitern während seines Vorstellungsgesprächs beobachtet. Für den Rezensenten ist dieses Buch eine "phantasievolle Liebeserklärung" an das Erzählen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…