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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücherschau des Tages

Bücherschau des Tages

Notizen zu den Buchkritiken des Tages aus FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit. Täglich ab 14 Uhr..

25.06.2004. Bücherschau des Tages vom 25.06.2004

FAZ | FR | NZZ | SZ | TAZ | WELT | ZEIT

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Sybille Buske: Fräulein Mutter und ihr Bastard. Eine Geschichte der Unehelichkeit in Deutschland 1900 bis 1970

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Wallstein Verlag, Göttingen 2004, ISBN 9783892447504, Gebunden, 310 Seiten, 40,00 EUR

Sie wurden als "Bastard", "Bankert" oder "Hurenkind" beschimpft: Uneheliche Kinder. Sie und ihre Mütter waren in der deutschen Gesellschaft über einen langen Zeitraum hinweg geächtet. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Unehelichkeit vornehmlich mit Armut, Kriminalität und Verwahrlosung in Verbindung ... mehr lesen

Karl Erich Grözinger: Jüdisches Denken. Band 1: Vom Gott Abrahams zum Gott des Aristoteles

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Campus Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 9783593375120, Gebunden, 634 Seiten, 58,00 EUR

Dieses auf drei Bände angelegte Standardwerk ist die erste Darstellung des jüdischen Denkens von der biblischen Zeit bis in die Gegenwart. Band 1 umfasst den Zeitraum von den biblischen Anfängen israelitischer Religion bis zum hohen Mittelalter. Karl Erich Grözinger schildert die Entstehung und Bedeutung der zentralen Elemente jüdischer ... mehr lesen

Rudolf Loch: Kleist. Eine Biografie

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Wallstein Verlag, Göttingen 2003, ISBN 9783892444336, Gebunden, 544 Seiten, 37,00 EUR

Rudolf Loch zeichnet ein Bild des vergeblichen Ringens Kleists um Daseinsbewältigung und vermittelt damit einen Begriff von der Modernität dieses Autors. Sein Werk wird als Versuch beschrieben, neuartige Erfahrungen, Charaktere und Konflikte gestalterisch zu fassen. Er zeigt die Widersprüche, Ungereimtheiten und Gefährdungen dieses ... mehr lesen

Klaus Müller-Salget: Heinrich von Kleist.

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Reclam Verlag, Ditzigen 2002, ISBN 9783150176351, Broschiert, 359 Seiten, 8,60 EUR

Die radikale Erkenntniskritik und Sprachskepsis, die unvergleichliche Fähigkeit zum plastischen Ausdruck, das erstaunliche Gespür für die menschlichen Abgründe - was seinen Zeitgenossen an Kleist unheimlich war, verschaffte ihm im 20. Jahrhundert den großen und späten Erfolg. Klaus Müller-Salget stellt das Gesamtwerk ... mehr lesen

Rachel Seiffert: Feldstudien.

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Albrecht Knaus Verlag, München 2004, ISBN 9783813502343, Gebunden, 221 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Englischen von Barbara Heller. Die liebevollen Fingerspitzen einer Mutter, der hilflose Zorn eines Kindes, die stille Hoffnung einer verlassenen Frau - Rachel Seiffert erzählt unspektakulär, einfühlsam. Die Orte ihrer Geschichten sind Grenzbereiche - von Gefühlen, Beziehungen, Lebensabschnitten. Die sprachlose Fremdheit zwischen ... mehr lesen

Günter Spendel: Für Vernunft und Recht. Zwölf Studien

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Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2004, ISBN 9783161482526, Gebunden, 266 Seiten, 69,00 EUR

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Frankfurter Rundschau

Heute leider keine Kritiken!

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Neue Zürcher Zeitung

Georg Seeßlen: Die Matrix - entschlüsselt.

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Bertz und Fischer Verlag, Berlin 2003, ISBN 9783865051516, Kartoniert, 350 Seiten, 12,90 EUR

Die MATRIX-Trilogie ist mehr als nur ein geniales Spielzeug, das von der Leinwand hinweg sich auf die Bücher, die Comics, das Science-Fiction-Genre und die Werbung auswirkt. Die MATRIX-Filme sind ein ganzer Spielplatz, auf dem die unterschiedlichsten Spiele möglich sind: Fangen und Verstecken, Sandkastenspiele, Rollenspiele und natürlich ... mehr lesen

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Süddeutsche Zeitung

Cornelia Jöchner (Hrsg.) : Politische Räume. Stadt und Land in der Frühneuzeit

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Akademie Verlag, Berlin 2004, ISBN 9783050037745, Kartoniert, 209 Seiten, 34,80 EUR

Das Verhältnis von Stadt und Land unterliegt in der Frühneuzeit zwei Paradigmenwechseln: Die Stadt lässt eine jahrhundertelange Tradition des Umschließens und Eingemauertseins hinter sich, das Herrschaftsterritorium wird zum Staatsgebiet mit der Grenze als einem festen Rand. Die Forschung hat sich diesen Brüchen bislang aus ... mehr lesen

Alfred Kerr: Der Dichter und die Meerschweinchen. Clemens Tecks letztes Experiment

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 9783100495143, Gebunden, 285 Seiten, 19,90 EUR

Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Günther Rühle. Zum ersten Male veröffentlicht: Alfred Kerrs poetisch-skurrile Erzählung von Lebenssehnsucht und Lebensniederlangen im Elend des Exils.... mehr lesen

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Die Tageszeitung

Heute leider keine Kritiken!

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Die Welt

Heute leider keine Kritiken!

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Die Zeit

Heute leider keine Kritiken!

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Archiv: Kolumnen

Jedes Wort ein Diversant

08.09.2014: In Marcel Beyers neuem Gedichtband "Graphit", in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört man immer wieder einzelne Stimmen im Thomas Klingschen Sinne heraus. Das Rheinland natürlich: flück flück flück. Eine Hommage. Mehr lesen

Archiv: Empfehlungen

Flucht nach innen

06.10.2014: Eduardo Halfon erweist sich als der Woody Allen Guatemalas. Nino Harataschwili führt durch hundert Jahre georgischer Geschichte. Scholastique Mukasonga erinnert an den Völkermord in Ruanda. Brendan Simms erzählt Europa als Beziehungsgeschichte zwischen Nachbarn. Ulrich Raulff blickt auf die Intellektuellenszene der siebziger Jahre zurück. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Oktober. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Anne Carson: Anthropologie des Wassers

20.10.2014: Erkundungsreisen über das Leben, die Liebe, die Verschiedenheit von Männern und Frauen und die Kunst, im Wetterleuchten Karten zu studieren. Lesen Sie hier einen Auszug aus Anne Carsons "Anthropologie des Wassers". Mehr lesen

Szilard Borbely: Die Mittellosen

02.10.2014: In den siebziger Jahren, in einem kleinen Dorf in Ungarn, wächst ein elfjähriger Junge auf. Die Familie ist sehr arm, doch das sind auch andere. Warum wird gerade sie im Dorf stigmatisiert? Und woher hatte der Großvater 1944 ein Fahrrad? In der Selbstbeobachtung des Außenseiters wächst dem Jungen ein unerhörter Scharfblick zu. Lesen Sie hier einen Auszug aus Szilárd Borbélys Roman "Die Mittellosen". Mehr lesen

Diego Marani: Neue finnische Grammatik

22.09.2014: Triest 1943. Ein verwundeter Soldat, hat Gedächtnis und Sprache verloren. Da in seine Jacke ein finnischer Name eingestickt ist, vermutet der Arzt Doktor Friari, dass es sich um einen Finnen handelt. Er bringt ihm mühsam etwas Finnisch bei und schickt ihn schließlich nach Helsinki. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Romam "Neue finnische Grammatik" von Diego Marani. Mehr lesen

Hans Keilson: Tagebuch 1944

03.09.2014: Im März 1944 beginnt der Arzt und Schriftsteller Hans Keilson ein Tagebuch im holländischen Exil, mit gefälschtem Pass und teilweise im Versteck. Er schildert die Erfahrung des Untertauchens und berichtet von der Entfremdung gegenüber Frau und Kind, einer heimlichen Liebe, von Gedichten und Lektüre. Lesen Sie hier einen Auszug von April bis Oktober aus "Tagebuch 1944". Mehr lesen

Lutz Seiler: Kruso

01.09.2014: Edgar Bendler strandet im Juni 1989 auf der Insel Hiddensee. Er wird Abwäscher im Klausner, wo er Alexander Krusowitsch - Kruso - kennenlernt und in die Rituale der Saisonarbeiter eingeweiht wird. Geheimer Motor dieser Gemeinschaft ist Krusos Utopie, die verspricht, jeden Schiffbrüchigen des Landes (und des Lebens) in drei Nächten zu den Wurzeln der Freiheit zu führen. Mehr lesen

Jürgen Neffe: Mehr als wir sind

27.08.2014: Was wäre, wenn wir nicht mehr schlafen müssten? Anfang des 21. Jahrhunderts entdeckt der Chemielaborant Janush Coppki eine Wachdroge, die sich bald über die ganze Welt verbreitet. Jahrzehnte später stößt ein Biograf auf die Geschichte des unbekannten Coppki... Mehr lesen

Bora Cosic: Lange Schatten in Berlin

25.08.2014: In seinem Buch "Lange Schatten in Berlin" streift Bora Ćosić durch die Großstadt und deutet die Zeichen der bürgerlichen Kultur Europas. Dabei setzt er in einer Art philosophischer Ausgrabung seine Exilheimat als Inbegriff des 20. Jahrhunderts neu zusammen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Gabriele Weingartner: Die Hunde im Souterrain

18.08.2014: Die Geschichte von Felice und Ulrich, ein junges ambitioniertes Paar, das in den siebziger Jahren in Amerika lebt und forscht. Dann jedoch geschieht etwas, was Ulrich verändert, und er setzt seinem Leben ein Ende. Felice versucht schließlich nach Jahren das Geheimnis zu lüften. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Die Hunde im Souterrain" von Gabriele Weingartner.
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Rainer Pöppinghege: Tiere im Ersten Weltkrieg

11.08.2014: Der Historiker Rainer Pöppinghege schildert, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Millionen Brieftauben, Pferde, Hunde, Kamele und Ochsen waren für Kommunikation und Transport unverzichtbar, obwohl dieser Krieg schon industrialisiert war. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Tiere im Ersten Weltkrieg". Mehr lesen

Fadhil al-Azzawi: Der Letzte der Engel

07.08.2014: Der irakische Schriftsteller Fadhil al-Azzawi erzählt Geschichten aus dem Irak der fünfziger Jahre, die wie Grimm'sche Märchen anmuten. In Kirkuk lebt sein Held Hamid Nylon, der sich schließlich als Revolutionär betätigt. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Der Letzte der Engel".
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