Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Perlentaucher-Autoren

Ilja Braun

Ilja Braun, geboren 1970, hat Germanistik sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in Berlin und Glasgow studiert, war Volontär beim Verlag Kiepenheuer & Witsch und Redakteur beim Kölner Emons Verlag . Er hat für den Perlentaucher, für Carta, das mediummagazin, die Deutsche Welle, die Süddeutsche Zeitung, die Welt und viele andere Medien geschrieben sowie Romane und Sachbücher aus dem Englischen und Niederländischen ins Deutsche übersetzt. Er hat in Kooperation mit unter anderem der Deutschen Kinemathek Veranstaltungen konzipiert, die Pressearbeit des Verbands deutschsprachiger Literaturübersetzer betreut und der Redaktion von iRights.info angehört. Ilja Braun unterstützt derzeit die Linksfraktion am Deutschen Bundestag bei ihrer Mitarbeit an der Enquetekommission "Internet und digitale Gesellschaft" und unterrichtet an der Uni Hildesheim Urheberrecht für Medienübersetzer/innen.

Artikel von Ilja Braun (1 - 6 von 6)

Für eine neue Netzökonomie

10.03.2014 Forderungen nach Datenschutz und Urheberrechten basieren beide auf der Vorstellung, dass man Eigentum an seinen Daten hat. Kann das bedingungslose Grundeinkommen eine Antwort auf die Krise des Urheberrechts und des Datenschutzes im Digitalzeitalter sein? mehr lesen

Zementierung der Misere

06.01.2010 Die Journalistengewerkschaften haben sich überraschend  mit Zeitungsverlegern auf eine "Vergütungsregel" für freie Journalisten geeinigt. Lassen sich djv und Ver.di die Absicherung kümmerlicher Honorare mit ihrer Zustimmung zu den Forderungen der Verleger nach Leistungsschutzrechten abkaufen? mehr lesen

Von Vergütern und Vergüteten

05.10.2009 Aktualisiert: die Entscheidung des BGH ist gefallen. Überall streiten sich die Urheber mit den Verwerterindustrien - bei den Übersetzern wird dieser Streit nun morgen vor dem Bundesgerichtshof entschieden. mehr lesen

Digitale Schutzwälle

30.07.2009 Alles nur ein PR-Desaster? Google Deutschland hat gestern zum Google Book Settlement klargestellt: All die vergriffenen Bücher werden nur dem amerikanischen Publikum gezeigt. Deutsche Leser schauen in die Röhre. Autoren auch. mehr lesen

Esst nicht bei der Mafia - Die Verleger und Google

28.04.2009 Gestern tagte die Akademie des Deutschen Buchhandels. Verlage und andere Akteure des Markts sind sich noch uneins über die Strategie gegenüber Google und der Book Rights Registry. Der Heidelberger Appell beruft sich inzwischen auf die Unterstützung deutscher Minister. Einer seiner Initiatoren schlägt eine Abschaltung von Google vor. mehr lesen

Die Zeitungen und die Rechte ihrer Autoren

28.09.2007 Klicken Sie auf den Button "Rechteerwerb beenden" - die Zeitungen verkaufen über ihre elektronischen Datenbanken Veröffentlichungsrechte an ihren Artikeln. Aber sind es wirklich immer ihre? Oder verkaufen sie diese Rechte auch, wenn sie ihnen gar nicht gehören? Wie gehen die großen, kulturell tonangebenden Zeitungen mit dem geistigen Eigentum ihrer Autoren um?
In einem zweiten Artikel haben wir den Test gemacht: Wie die FAZ dem Perlentaucher die Veröffentlichungsrechte an der Nobelpreisrede von Günter Grass "verkaufte". mehr lesen

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Archiv: Perlentaucher-Autoren

Archiv: Essay

Gerbert van Loenen: Du sollst mich töten

30.07.2014. Die Diskussion über Sterbehilfe in den Niederlanden in den letzten dreißig Jahren zeigt, dass eine Grenze immer schwieriger zu finden ist: Wie weit reicht die Liberaliserung? Mehr lesen

Archiv: Virtualienmarkt

Rüdiger Wischenbart: Die Buchkultur und der leere Stuhl

21.08.2014. Der Streit um Amazon in den USA und Deutschland ist Symptom einer säkularen Veränderung der Buchbranche. Der Appell an den Staat gegen die Internetgiganten wird nicht weiterhelfen: Die Impulse müssen aus der Gesellschaft kommen. Manifest für eine soziale Marktwirtschaft im Buch-Business.
Mehr lesen

Archiv: Post aus ...

Flirt mit dem chinesischen Modell

06.02.2014. In der Türkei hat das Parlament gestern Nacht ein Gesetz verabschiedet, das das Abschalten unliebsamer Webseiten erleichtert. Befürworter loben es als Schutz der Bevölkerung, Gegner sprechen von Zensur. Präsident Erdogan findet: Twitter ist der größte Unruhestifter in heutigen Gesellschaften. Mehr lesen