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Rabea Edel: Das Wasser, in dem wir schlafen

Ausgewählte Leseproben.
13.02.2006. Zwei Schwestern haben sich, nachdem ihre Mutter die Familie verlassen hat, gegeneinander verschworen: Jede will mutiger sein als die andere, schlauer und begehrenswerter. Lesen Sie den Anfang des Debütromans von Rabea Edel: "Das Wasser, in dem wir schlafen".
Rabea Edel: Das Wasser, in dem wir schlafen
Roman

München, Luchterhand Verlag 2006
160 Seiten, gebunden, Euro 16,95

Erscheint am 24. Februar 2006

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Klappentext:
Die Geburt des Mädchens Lina stellt das Leben ihrer Familie vollkommen auf den Kopf. Denn Linas Mutter zieht sich von da an mehr und mehr in sich zurück. Oft steht sie lange stumm am Fenster, scheint weder Lina zu hören noch ihre ältere Schwester und spricht nur noch in Ausnahmefällen. Während der Vater sich in sein Arbeitszimmer einschließt, beginnen die beiden Mädchen die ersten Wettkämpfe im stillen auszutragen. Jede triumphiert über die andere, wenn sie glaubt, von der Mutter mehr ins Vertrauen gezogen worden zu sein. Bis die Mutter eines Tages der Familie ganz den Rücken kehrt und das gemeinsame Haus am See verlässt.
Seitdem haben sich die beiden Schwestern miteinander verschworen und gegeneinander ebenso. Sie wollen herausfinden, wer von ihnen beiden die Mutigere, Schlauere, Begehrenswertere ist. Sie kämpfen um alles, ohne Rücksicht und ohne nachzugeben: um Frisuren, Schulnoten, den Nachbarn und darum, wer wie lange tauchen kann. Als die Schwestern dann aber bei demselben Mann herausfinden wollen, was Liebe ist, wird aus dem Spiel bitterer Ernst, und beide treiben unaufhaltsam auf einen Abgrund zu.

Zur Autorin:
Rabea Edel
wurde 1982 geboren, wuchs in Cuxhaven auf und lebt in Berlin. Sie studiert an den Universitäten in Berlin und Siena, hat das Prosawerkstatt-Stipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung (2005) erhalten und ist Preisträgerin des 12. Open-Mike-Wettbewerbs (2004). "Das Wasser, in dem wir schlafen" ist ihre erste Buchveröffentlichung.
(Foto: Renate von Mangoldt)

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