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Loretta Napoleoni: Die Ökonomie des Terrors

Ausgewählte Leseproben.
24.02.2004. "Um ihr Risiko so gering wie möglich zu halten, lassen sich Schmuggler allerhand einfallen. Zur Durchquerung der iranischen Wüste etwa verwenden sie opiumsüchtige Kamele; die Tiere befördern die illegalen Waren ohne Begleitung und reisen von einem Fix zum nächsten."
Loretta Napoleoni analysiert in ihrem Buch "Die Ökonomie des Terrors" das rasch wachsende Wirtschaftssystem des internationalen Terrorismus, das inzwischen ein Teil der regulären Wirtschaft geworden ist. Hier ein Auszug.
Loretta Napoleoni: "Die Ökonomie des Terrors."
Auf den Spuren der Dollars hinter dem Terrorismus.
Aus dem Englischen von Gabriele Gockel, Sonja Schuhmacher und Bernhard Jendricke

Verlag Antje Kunstmann, München 2004
320 Seiten, gebunden, Euro 24,90
Erscheint am 04. März 2004

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Mehr Informationen beim Verlag Antje Kunstmann

Klappentext:
Fundamentalismus, "Kampf der Kulturen": Der weltweite Kampf gegen den Terrorismus wird gern unter ideologischem Etikett geführt. Dass es sich dabei im Kern um eine wirtschaftliche Auseinandersetzung handelt, ja dass es inzwischen eine eigene "Ökonomie des Terrors" gibt, die mit der regulären Wirtschaft vielfältige Beziehungen unterhält, ist die brisante These dieses Buchs. Die neue "Ökonomie des Terrors", deren Volumen die Autorin auf 5% des Weltsozialprodukts schätzt, ist nicht zufällig entstanden. Die Globalisierung, die mit dem Versprechen auf weltweiten Frieden und Wohlstand angetreten war, hat mit der Freigabe der Finanzströme Bewegungen wie al-Qaida paradoxerweise erst möglich gemacht. Als rasch wachsendes Wirtschaftssystem ist die internationale Terrorökonomie inzwischen ein Teil der regulären Wirtschaft geworden und droht diese zu unterwandern.

Zur Autorin:
Loretta Napoleoni ist gebürtige Italienerin und lebt und arbeitet in England und den USA. Nach einem Studium an der John Hopkins University arbeitete sie als Wirtschaftswissenschaftlerin für mehrere Banken und internationale Organisationen wie die UN in Europa und den USA. Daneben war sie als Auslandskorrespondentin für italienische Finanzjournale tätig.



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