Vorgeblättert

Linda Le: Flutwelle

21.07.2014. Ein Tag, vier Personen, eine Geschichte, vier Blickwinkel. Van ist soeben in Bobigny zu Grabe getragen worden. Seine Frau Lou hat ihn vielleicht absichtlich, vielleicht unabsichtlich überfahren. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Flutwelle" der vietnamesisch-französischen Schriftstellerin Linda Lê.
Linda Le: Flutwelle
Roman
Aus dem Französischen von Brigitte Grosse

Dörlemann Verlag, Zürich 2014
320 Seiten, gebunden, € 24,90

Erscheint am 13. August 2014

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Klappentext: Ein Tag, vier Personen, eine Geschichte, vier Blickwinkel. Van ist soeben in Bobigny zu Grabe getragen worden und findet im Sarg Zeit für Selbstgespräche. Seine Frau Lou hat ihn vielleicht absichtlich, vielleicht unabsichtlich überfahren. Seine Geliebte Ulma erzählt einem Psychiater ihre traumatische Geschichte. Und Laure, seine leicht verrückte Tochter, die es liebt, sich als Gothic zu inszenieren, erkennt nach Vans Tod, dass er eigentlich gar kein schlechter Vater war.

Zur Autorin
: Linda Lê, 1963 in Vietnam geboren, kam 1977 nach Frankreich. Französisch lernte sie in ihrer Kindheit in Saigon, und in dieser Sprache hat sie auch ihre zahlreichen Bücher geschrieben. Auf Deutsch sind von ihr erschienen "Irre Reden" (1998), "Die drei Parzen" (2002) sowie "Der tote Buchstabe" (2005). Linda Lê wurde für Ihre Werke mehrfach ausgezeichnet, mit "Flutwelle" war sie 2013 in der engsten Auswahl für den Prix Goncourt.

Zur Übersetzerin
: Brigitte Grosse, geboren 1957, übersetzte u.a. Georges-Arthur Goldschmidt, Frédéric Beigbeder und Linda Lê ins Deutsche.

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